mosquito state

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Das ständige Surren eines Moskitos. Der Blutsauger brütet im höhlenartigen Penthouse des Datenanalysten Rich. Äußerlich ist der kein Master of the Universe, aber durch einen genialen Algorithmus basierend auf dem Verhalten von Bienen ist er reich geworden. Sagen wir mal so: Die Insekten liegen ihm im Blut. Die Stechmücken nähren sich an Rich, sorgen buchstäblich für bizarre Auswüchse in Gesicht und Körper: ein Spiegel dessen, was kurz darauf 2007 an der Börse passieren wird. Und wir wissen: Es war ein Blutbad.

 

Im Jahr der globalen Finanzkrise spielt der neue Film des polnisch-amerikanischen Regisseurs Filip Jan Rymsza, der die historischen, folgenschweren Ereignisse als Mischung aus Cronenbergschem Body-Horror und ätzender Wall-Street-Parodie inszeniert. DIE FLIEGE meets AMERICAN PSYCHO, immer wieder begleitet vom Geräusch der Insekten, das einem wie ein enervierender zweiter Soundtrack im Kopf schwirrt. Rymszas Allegorie ist nicht subtil. Muss sie auch nicht sein. Weil es manchmal den Holzhammer braucht, damit es wehtut.

film

Mosquito State (USA, Polen 2020)

 

regie

Filip Jan Rymsza

 

darsteller

Beau Knapp, Charlotte Vega, Jack Kesy, Olivier Martinez, Audrey Wasilewski

 

drehbuch

Filip Jan Rymsza, Mario Zermeno

 

produzent

Wlodzimierz Niderhaus, Filip Jan Rymsza, Alyssa Swanzey

 

verleih

Nameless Media

 

dauer

100 min

 

sprachfassung

englische OV

termine

TBA

film

Mosquito State (USA, Polen 2020)

 

regie

Filip Jan Rymsza

 

darsteller

Beau Knapp, Charlotte Vega, Jack Kesy, Olivier Martinez, Audrey Wasilewski

 

drehbuch

Filip Jan Rymsza, Mario Zermeno

 

produzent

Wlodzimierz Niderhaus, Filip Jan Rymsza, Alyssa Swanzey

 

verleih

Nameless Media

 

dauer

100 min

 

sprachfassung

englische OV

 

 

 

 

termine
berlin

22.10. / 14.00

frankfurt

29.10. / 14.00

hamburg

05.11. / 15.45

köln

05.11. / 15.45

münchen

05.11. / 15.45

nürnberg

29.10. / 14.00

stuttgart

22.10. / 14.00

Fear Fact

»Bei der Hamburger Gore-Night des Fantasy Filmfest 1988 spielte die lokale Kultband „Angeschissen“.«

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