bloody oranges

bloody oranges

„Die alte Welt liegt im Sterben, die neue ist noch nicht geboren: Es ist die Zeit der Monster.“ Aus heiterem Himmel wird in BLOODY ORANGES ziemlich genau zur Hälfte der Laufzeit das berühmte Zitat des italienischen Philosophen Antonio Gramsci eingeblendet, in dem er 1937 vor dem Schrecken des Faschismus warnte. Es ist eine programmatische Ansage, denn nichts, was bisher zu sehen war in dem diesjährigen Midnight-Beitrag von Cannes könnte die Zuschauer vorbereitet haben auf das, was nun kommt.

 

Bislang eine messerscharfe Satire, eine Komödie über das Ende der Kommunikation, mit verschuldeten Senioren, korrupten Politikern, aalglatten Emporkömmlingen und neugierigen Teenagern, wandelt sich der Film mit einem Schlag zu einem absurden Wahnsinnsritt, in dem die Gewalt in alle unerwarteten Richtungen explodiert, als hätte Alexandre Aja eine Bad-Taste-Komödie der Farrelly Brüder gedreht. Sicher ist: Wenn der Abspann vorbei ist, wird man das Bedürfnis haben, sich im Kinofoyer auszutauschen über das, was man gerade gesehen hat.

film

Bloody Oranges (Frankreich 2021)

 

regie

Jean-Christophe Meurisse

 

darsteller

Fred Blin, Alexandre Steiger, Lorella Cravotta, Lilith Grasmug, Olivier Saladin

 

drehbuch

Yohann Gloaguen, Jean-Christophe Meurisse, Amélie Philippe

 

produzent

Marine Bergere, Romain Daubeach, Alice Girard

 

kontakt

Best Friends Forever

 

dauer

102 min

 

sprachfassung

französische OmeU

termine

TBA

film

Bloody Oranges (Frankreich 2021)

 

regie

Jean-Christophe Meurisse

 

darsteller

Fred Blin, Alexandre Steiger, Lorella Cravotta, Lilith Grasmug, Olivier Saladin

 

drehbuch

Yohann Gloaguen, Jean-Christophe Meurisse, Amélie Philippe

 

produzent

Marine Bergere, Romain Daubeach, Alice Girard

 

kontakt

Best Friends Forever

 

dauer

102 min

 

sprachfassung

französische OmeU

 

 

 

 

termine
frankfurt

28.10. / 18.15

hamburg

01.11. / 20.15

köln

01.11. / 20.15

münchen

01.11. / 20.15

nürnberg

28.10. / 18.15

Fear Fact

»Im Rückblick kaum nachvollziehbar: Stundenlange Diskussion beim Auswahlteam, ob DONNIE DARKO genügend Genre-Elemente hat, um zum Festival zu passen.«

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