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fear good

Der Gewinnerfilm der Sektion erhält den Jury-Preis – den FEAR GOOD AWARD.

fear good

Der Gewinnerfilm der Sektion erhält den Jury-Preis – den FEAR GOOD AWARD.

„Sieben Festivalstädte – Sieben Jury-Mitglieder – Sieben Filme“ ist das Motto dieser Wettbewerbssektion, die europäische (Ko-)Produktionen in den Fokus stellt. Der von der siebenköpfigen Jury aus Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Nürnberg und Stuttgart ausgewählte Film wird mit dem FEAR GOOD AWARD ausgezeichnet und am Ende des Festivals bekannt gegeben. Dies sind die Filme und die Jury 2026.

2026 – filme

2026 – jury

carly may borgstrom

schloss 2024 ihren Debütfilm SPIRIT IN THE BLOOD ab. Der Film feierte Premiere in Sitges und Hamburg, wurde von Screen Daily als Festival-Highlight hervorgehoben und 2025 für den Preis der deutschen Filmkritik als Bestes Debüt nominiert. Derzeit entwickelt sie ihren von der FFA geförderten zweiten Spielfilm, WALPURGISNACHT.

david hain

war Chefredakteur von Giga.de, ist heute Journalist und YouTuber, der auf seinem Kanal “Behaind” seit 13 Jahren über das große und kleine Kino berichtet. Er ist mit den “Critters” groß geworden, ist Vorsitzender des nur in seinem Kopf existenten “Robocop”-Fanclubs, findet, dass Rambo 3 der beste Film ist, der je gedreht wurde und hat viel zu früh “Die Nacht der reitenden Leichen” gesehen. Den Kinosaal des Fantasy Filmfests sieht er als zweites Wohnzimmer.

johanna süß

ist Festivaldirektorin des LICHTER Filmfest Frankfurt International und Initiatorin des Kongresses Zukunft Deutscher Film. Sie studierte in Mainz und Frankfurt Politik, Kunstgeschichte sowie Theater-, Film- und Medienwissenschaften. Zudem engagiert sie sich im Vorstand des hessischen Film- und Kinobüros, der Initiative HessenFilm und seit 2024 in der AG Filmfestival.

marco risch

ist Content Creator und Filmexperte. Hinter dem YouTube-Kanal NERDKULTUR erreicht er mit tiefgehenden Film- und Serienanalysen über 200.000 Abonnent:innen. Zudem ist er Gründer und Host des Podcasts NERD & KULTUR. Beim Medienhaus Webedia entwickelt und verantwortet er als Creative Director innovative Videoformate, die fundierte Filmanalyse mit digitalen Erzählweisen und modernen Distributionsstrategien verbinden.

robert birkel

ist in Essen geboren und aufgewachsen und studierte Medien- und Kulturwissenschaft mit dem Schwerpunkt Filmwissenschaft in Düsseldorf. Nach einem Volontariat im Filmmuseum Düsseldorf begann er Ende 2020 seine Arbeit als Projektkoordinator beim Filmforum NRW in Köln. Dort kuratiert er unter anderem eigene Filmreihen wie FILMGESCHICHTEN und die Sommerkinowoche 5 DAYS OF SUMMER.

sigrid gairing

verantwortet seit 2007 an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg den Bereich Vertrieb & Lizenzen und ist für die nationale und internationale Auswertung der Produktionen sowie das Lizenzmanagement zuständig. Zuvor war sie in unterschiedlichen Funktionen der Filmbranche tätig, unter anderem bei einer Landesfilmförderung, in der Filmproduktion, im Festivalbereich und im Location Scouting.

stefan will

ist Geschäftsführer bei Ultra Comix in Nürnberg und seit über 35 Jahren im Geschäft mit Comics, Spielen und Film-Merchandise jeglicher Art. Er ist selbst leidenschaftlicher Kinogänger und hat auch in der Vergangenheit mehrere Veranstaltungen mit lokalen Kinos ausgerichtet und begleitet.

bisherige gewinner

2025 – gewinner

the piano accident

jurybegründung

Quentin Dupiex’ Antiheldin Magalie Moreau kennt keinen Schmerz – diese Deformation macht sie zum YouTube-Star, zugleich aber auch zum einsamsten Menschen der Welt. The Piano Accident hat uns aus vielen Gründen begeistert: Wegen seines anarchischen Witzes, der besonders im furchtlosen Spiel der permanent Joghurt löffelnden Adèle Exarchopoulos und in vielen szenischen Details offenbar wird. Wegen der unkonventionellen Erzählstruktur, seines Rhythmus’, perfekten Timings und seiner überraschenden Wendungen; wegen des Wechsels von satirischer Heiterkeit zu tragischer Melancholie am Schluss.
Wir haben den Film als bisher zugänglichstes Werk Quentin Dupieux’ gesehen, mit dem sich der Autor als empathischer Erzähler und intellektueller Satiriker weiter entwickelt.
The Piano Accident ist viel mehr als nur eine Farce über das Monster Ruhm und unsere Obsession für kurzlebige Social-Media-Hypes. Magalie zerbricht als Mensch daran, nichts empfinden zu können. Zurück bleibt eine Leere, die weh tut. Genau das hat uns berührt.

2025 – special mention

the things you kill

jurybegründung

Alireza Khatamis unheimlicher Thriller über einen Mann, der zerrissen ist zwischen seiner Rolle als Sohn, Ehemann, Lehrer und potenzieller Vater, hat uns mit seiner präzisen Inszenierung und inhaltlichen Vielschichtigkeit beeindruckt. Formal funktioniert der Film mit seiner elliptischen Erzählweise wie ein Puzzlespiel. Darüber hinaus kreuzt Khatami Sozialrealismus mit Traumlogik und dehnt damit enge Genregrenzen auf. Es gibt inzwischen viele Filme, die sich mit dem Thema der weiblichen Selbstermächtigung auseinandersetzen. Wie Männer mit Fragen zu (unerfüllter) Vaterschaft, Ehe und Karriere und einem Erbe häuslicher Gewalt umgehen, wird dagegen viel seltener im Kino verhandelt. Alireza Khatami liefert einen mutigen Beitrag zu diesem Themenkomplex und damit modernes, international wirksames Kino. Stark!

2024 – gewinner

240710_Skunk

skunk

jurybegründung

Skunk ist der Hardcore Punk-Systemsprenger. Intensiv, rau und direkt entfaltet sich die Geschichte des jugendlichen Liam zu einem konsequent-schrecklichen Ende. Die immersive Inszenierung und Hauptdarsteller Thibaud Dooms ziehen den Zuschauer unmittelbar in die Geschichte – ein Film als emotionaler Schlag in die Magengrube, bei dem man nicht nur aufgrund des Schmerzes weint.

 

Eine besondere Erwähnung geht an Maldoror, der ebenfalls großen Anklang in der Jury gefunden hat.

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